Beitritt der Türkei könnte für die EU teuer werden
Beitritt der Türkei könnte für die EU teuer werden, zumindest laut Markus Pieper (CDU).
Der Europaabgeordnete Markus Pieper prognostiziert, dass nach dem Beitritt der Türkei sowie Balkan-Staaten, Bulgarien und Rumänien in die EU, werden die östlichen Regionen von Deutschland im Verhältnis zu den übrigen EU-Staaten, keinen Anspruch auf das Geld von EU-Strukturfonds haben.
Das Geld aus EU-Strukturfonds erhalten nur die Regionen, wo BIP weniger als 75 Prozent von EU-Schnitt beträgt und das wird nach dem Beitritt der oben genannten Staaten wohl nicht mehr der Fall sein.
Dabei nicht nur Deutschland, sondern auch Italien, Griechenland, Frankreich und Spanien werden davon betroffen.
Als Vorschlag zur Lösung des Problems, nennt Herr Pieper die Möglichkeit, Türkei beitritt auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben und stattdessen mit finanzieller Hilfe bestimmte Branchen oder Regionen in Türkei zu unterstützen.

08. März 2007 um 13:47
Ich glaube, dass Ankara selbst jetzt keine Interesse an einem Beitritt hat, das kann man ja an der heutigen Außenpolitik der türkischen Regierung erkennen.
08. März 2007 um 15:18
Die Außenpolitik von der Türkei war immer so zweideutig und wenn es keine Gefahr von Sowjetunion existieren würde, hätte Türkei auch mit NATO nichts zu tun.
14. März 2007 um 11:02
@John
Das wage ich zu bezweifeln. Türkei war immer mit westlichen Ländern verbündet. Klar, die Beziehungen waren niemals perfekt, aber man muss schon verstehen, das die Türkei ein muslimischer Staat ist und unsere Kulturen sind sehr unterschiedlich.
11. April 2007 um 00:10
Schon die Osmanen waren eine Bedrohung für Europa und das hat sich bis Heute nicht geändert. Denn es sitzt tief in den Köpfen der Europäer-man denke da nur an die “Türkenbilder” und der “heiligen Liga”.
Deswegen legen die Eupäer der Türkei Steine in den Weg, anstatt ihr entgegen zu kommen, damit sie einen weiteren Verbündeten gegen andere Gefahren haben.
15. November 2008 um 15:43
Kann Hakan nur zustimmern!