Produktpiraterie in Russland. Direktor einer Dorfschule steht vor Gericht
Es sieht so aus, dass die russischen Behörden vor WTO zeigen möchten, dass Urheberrecht in Russland beachtet wird. Dem Schuldirektor wird vorgeworfen, Raubkopien von Windows auf den Computern in der Schule laufen zu lassen.
Ich befürchte aber, dass der arme Kerl sich damit überhaupt nicht auskennt und keine Ahnung hat, wie ein Computer überhaupt funktioniert. Das Vorgehen der russischen Justiz finde ich einfach unverschämt. Microsoft war übrigens über diese Anklage überhaupt nicht informiert und ich denke, dass Software-Riese auch keine Anklage gegen Schuldirektor erstatten wird und der Verfahren wird dann (hoffentlich) eingestellt.

28. Februar 2007 um 13:40
Ich glaube auch kaum, dass dahinter Microsoft steht, es ist eher so, dass irgendwelche lokale Behörden Geld verdienen möchten und gleichzeitig noch, ihre Loyalität zu WTO zeigen.