Archiv für die Kategorie ‘Arbeitslosigkeit’

Die schöne Verräterin (via Sueddetsche.de)

Freitag, 31. Oktober 2008

Es gibt Fälle, wo einem die Worten fehlen, da man wegen der Absurdität der Situation sprachlos wird. So geschah mir, als ich den Artikel “Die schöne Verräterin” von Sueddetsche.de las:

Olga Kurylenko ist ins Visier von St. Petersburger Kommunisten geraten. Die Organisation beschimpfte das ukrainische Bond-Girl als Verräterin und den Film als “Beleidigung für alle Russen.”
Die kommunistische Regionalpartei hat die Ukrainerin Olga Kurylenko als Verräterin ausgemacht. “Im Namen aller Kommunisten appellieren wir an dich, abtrünnige Tochter der armen Ukraine und Fahnenflüchtige der slawischen Welt”, heißt es in einem offenen Brief vom 21. Oktober, der am Freitag von der St. Petersburger Organisation auf ihrer Web-Site veröffentlicht wurde.
Nachdem die Sowjetunion Kurylenko kostenlose Bildung und medizinische Versorgung zur Verfügung gestellt habe, begehe sie nun in “Ein Quantum Trost” Verrat, wettern die Gegner von 007. Der Geheimagent töte in seinen Filmen schließlich hunderte Sowjets und Bürger anderer sozialistischer Länder


Wie man auf die Idee kommen kann, eine Schauspielerin als Verräterin zu bezeichnen, weil sie eine Persönlichkeit spielt, die nicht mit den Werten des nicht mehr existierenden Staates im Einklang steht, kann ich beim besten Willen nicht verstehen. Und wieso eigentlich interessieren sich die russischen Kommunisten für eine ukrainische Schauspielerin? Nur weil sie in der Sowjetunion geboren wurde?

Der Wiesbadener Arbeitslose hat einen Job gefunden

Dienstag, 09. Januar 2007

Der Wiesbadener Langzeitarbeitslose, der in die Schlagzeilen geraten ist, nachdem er Kurt Beck für eigene Arbeitslosigkeit beschuldigt haben soll, soll laut Bericht von Spiegel Online einen Job gefunden.
Dabei habe sein neuer Arbeitgeber, der Musiksender iMusic TV sogar kein Problem mit einem Bart, was laut Kurt Beck einer der Hindernisse für den Erfolg bei Job-Suche sein soll.

Ich bin aber der Meinung, dass dieses Erfolg bei der Job-Suche eher den Medien zu verdanken ist, denn ich als Arbeitgeber würde nie einen Arbeitssuchenden einstellen, der über Arbeit solche Aussagen wie: “Arbeit ist Scheiße” macht.