Archiv für die Kategorie ‘Innenpolitik’

Wachsende Kritik der Bürgerrechtler wegen des Sicherheitsstaates

Freitag, 30. Mai 2008

Im Berlin fand vor kurzem ein Kongress von Herausgeber des Grundrechte-Reports statt. Ziel dieses Berichtes besteht darin, Verfassungsbrüche öffentlich zu machen, die von Verfassungsschutz nicht erfasst werden.
Die Teilnehmer hatten eine Resolution veröffentlicht, wo sie den Stopp der staatlichen Überwachungsmaßnahmen fordern und sich für einen stärkeren Schutz der Bürgerrechte einsetzen.
Das Motto des Kongresses lautete “Sicherheitsstaat am Ende. Kongress zur Zukunft der Bürgerrechte.” Es waren insgesamt neuen unterschiedliche Menschnen- und Bürgerrechtsorganisationen, die sich am 23. und 24 Mai versammelten. Als Versammlungsort diente die Humboldt-Universität in Berlin.
Diese Organisationen fordern die Politiker auf, Grundrechte und Freiheit der Bürger zu schützen. Sie äußerten starke Kritik an die neuen Gesetze, die für die Überwachung der Menschen den Sicherheitsbehörden freie Hand geben.
“Jedem Menschen, egal was er begangen hat oder wessen er verdächtig wird, muss eine überwachungsfreie Privatsphäre zugestanden werden.” Laut dem Kongress, die Freiheitsrechte müssen nicht zur Prävention der Gefahren geopfert werden.
Als weiterer Kritikpunkt diente der Einsatz der Bundeswehr im Inland und Kriminalisierung der Demonstranten. “Für Einsätze der Bundeswehr im Inland oder eine zivil-militärische Zusammenarbeit ist kein Platz in einer rechtsstaatlichen Demokratie.”

Was mich angeht, ich habe Verständnis zu allen diesen Sicherheitsmaßnahmen, die heutzutage von unserer Regierung durchgeführt werden, außer vielleicht dem Einsatz von Bundeswehr gegen Demonstranten, während G8-Gipfel. Dennoch bin ich über die Entwicklung der Situation sehr besorgt. Man wolle zwar mit diesen Maßnahmen die Sicherheit für die Allgemeinheit zu gewährleisten, schafft aber damit auch einen großen Spielraum für Missbrauch.
Was wir auf jeden Fall brauchen, ist eine unabhängige Organisation mit weitgehenden Befugnissen, die all diese Überwachungsmaßnahmen kontrolliert und die Menschen vor Missbrauch effektiv schützt.

Ostdeutschland wehrt sich gegen Überprüfung der Förderung

Dienstag, 03. April 2007

In den letzten Tagen ist die Spannung zwischen Osten und Westen besonders hoch.
Die Kritik der westlichen Politiker wegen Solidaritätspakt stößt auf erbitterten Widerstand im Osten.
Die östlichen SPD- und CDU-Politiker reagieren sehr scharf auf die Vorschläge, Solidaritätspakt zu überdenken, um Hilfe nach Bedürftigkeit und nicht nach Richtung zu leisten. Sie behaupten, dass während in Westen die Verschuldung einzelnen Regionen eher die Ausnahme ist, ist eine wirtschaftlich erfolgreiche Region in Osten ein Einzelfall.

Ich würde gern wissen, wenn das von den östlichen Politikern dargestellte Bild der Wahrheit entspricht, wieso weigern sie, den Reformbedarf zu akzeptieren? Schließlich bekommen sie auch die nötige Hilfe, wenn sie sie wirklich brauchen.

Der Wiesbadener Arbeitslose hat einen Job gefunden

Dienstag, 09. Januar 2007

Der Wiesbadener Langzeitarbeitslose, der in die Schlagzeilen geraten ist, nachdem er Kurt Beck für eigene Arbeitslosigkeit beschuldigt haben soll, soll laut Bericht von Spiegel Online einen Job gefunden.
Dabei habe sein neuer Arbeitgeber, der Musiksender iMusic TV sogar kein Problem mit einem Bart, was laut Kurt Beck einer der Hindernisse für den Erfolg bei Job-Suche sein soll.

Ich bin aber der Meinung, dass dieses Erfolg bei der Job-Suche eher den Medien zu verdanken ist, denn ich als Arbeitgeber würde nie einen Arbeitssuchenden einstellen, der über Arbeit solche Aussagen wie: “Arbeit ist Scheiße” macht.