Archiv für die Kategorie ‘Krieg’

Die schöne Verräterin (via Sueddetsche.de)

Freitag, 31. Oktober 2008

Es gibt Fälle, wo einem die Worten fehlen, da man wegen der Absurdität der Situation sprachlos wird. So geschah mir, als ich den Artikel “Die schöne Verräterin” von Sueddetsche.de las:

Olga Kurylenko ist ins Visier von St. Petersburger Kommunisten geraten. Die Organisation beschimpfte das ukrainische Bond-Girl als Verräterin und den Film als “Beleidigung für alle Russen.”
Die kommunistische Regionalpartei hat die Ukrainerin Olga Kurylenko als Verräterin ausgemacht. “Im Namen aller Kommunisten appellieren wir an dich, abtrünnige Tochter der armen Ukraine und Fahnenflüchtige der slawischen Welt”, heißt es in einem offenen Brief vom 21. Oktober, der am Freitag von der St. Petersburger Organisation auf ihrer Web-Site veröffentlicht wurde.
Nachdem die Sowjetunion Kurylenko kostenlose Bildung und medizinische Versorgung zur Verfügung gestellt habe, begehe sie nun in “Ein Quantum Trost” Verrat, wettern die Gegner von 007. Der Geheimagent töte in seinen Filmen schließlich hunderte Sowjets und Bürger anderer sozialistischer Länder


Wie man auf die Idee kommen kann, eine Schauspielerin als Verräterin zu bezeichnen, weil sie eine Persönlichkeit spielt, die nicht mit den Werten des nicht mehr existierenden Staates im Einklang steht, kann ich beim besten Willen nicht verstehen. Und wieso eigentlich interessieren sich die russischen Kommunisten für eine ukrainische Schauspielerin? Nur weil sie in der Sowjetunion geboren wurde?

Echte Piraten an der Küste von Somalia

Montag, 22. September 2008

Wenn man über Piraten spricht, da denkt man normalerweise zuerst an Freibeutler aus jener Zeit als England und Spanien um die Karibik Kriege führten. Die Musikindustrie schaffte es sogar, die öffentliche Meinung so zu manipulieren, dass man unter diesem Begriff auch Kinder und Jugendliche vorstellt, die Musik aus dem Internet herunter laden, ohne dafür zu bezahlen.
Die echten Piraten interessieren sich aber nicht für das Musik aus dem Internet, sondern fahren hochmoderne Boote, die mit modernen Waffen ausgerüstet sind. Sie nehmen große Schiffe, die an Somalia vorbei fahren in Visier, rauben diese aus und nehmen Crew als Geiseln ein, um später Lösegeld für diese Menschen bei der Regierungen auszuhandeln.
Bis jetzt gibt es keine wirklich bedeutenden Anstrengungen von irgendeinem Staat, dieses Treiben zu unterbinden. Das ist sehr verwunderlich, besonders, wenn man sieht, wie die militärische Großmächte bzw. Möchtegerngroßmächte aka Russland ihre Waffen und Schiffe zu Schau stellen, um ihre politische Wichtigkeit hervorzuheben.
Wie erklären diese Staaten ihre Tatenlosigkeit? Die USA sind angeblich wegen der Kriege in Afghanistan und Irak sehr überlastet. Dazu kommt noch der neulich entstandene Georgien-Russland Konflikt und natürlich Iran. Und was ist mit Russland? Russland erklärte vor einiger Zeit, dass sie das Problem alleine lösen vorhaben. Aber bis jetzt waren es nur leere Versprechungen. Und Deutschland? Tja, Deutschland ist angeblich, wegen der Gesetzlage nicht berechtigt, an solchen Auseinandersetzungen teilzunehmen.
Kurzgesagt, alle sind beschäftigt mit sich selbst und sind deswegen bereit, Unsummen für das Lösegeld auszugeben und damit die Piraterie an der afrikanischen Künste weiter zu finanzieren.

Beck schlägt vor, eine Friedenskonferenz mit Teilnahme von Taliban

Dienstag, 03. April 2007

Ich habe eigentlich nichts gegen SPD und finde einige Punkte der Politik dieser Partei gut und richtig, aber manchmal kommen solche Überraschungen, zu denen man einfach nicht vorbereitet ist.
Der Rheinland-Pfälzische Ministerpräsident und Chef der SPD-Partei Kurt Beck machte am Ende seines Besuches im Afghanistan einen Vorschlag, eine Friedenskonferenz mit Teilname von Taliban durchzuführen. Während diese Idee bei den CDU-Politikern auf eine kategorische Ablehnung gestoßen ist, finden sie einige Grünen- und SPD-Politiker gar nicht mal so schlecht. Mit diesem Vorschlag beweist der SPD-Chef, meiner Meinung nach, wie er und einige andere Politiker aus der Linken-Szene realitätsfern sind.

Ab sofort bekommen die US-Truppen in Irak den Befehl, iranische Agenten an der Stelle zu töten oder gefangen zu nehmen.

Donnerstag, 14. Dezember 2006

Wie Die Welt berichtet, hat die US-Armee den neuen Befehl bekommen, iranische Agenten in Irak zu töten oder gefangen zu nehmen. Früher hat man diese für einige Tage festgenommen, fotografiert, DNA-Proben genommen und wieder freigelassen.
Offensichtlich hat die US-Regierung sich entschlossen, Iran unter Druck zu setzen, da der Gottesstaat sich zunehmend in den Irak-Krieg einmische.